Zum Inhalt springen

Bericht Studienfahrt Atlantikküste Saint- Giron Plage 17.07- 26.07.2026

Wir trafen uns am Freitag um 16:00 Uhr in Ludwigsburg. Alle waren voller Vorfreude auf die aufregende Reise nach Frankreich. Diese Vorfreude ist uns jedoch sehr schnell vergangen, als der beste Busfahrer aller Zeiten mit einer fünfstündigen Verspätung um 21:00 Uhr eintraf. Die Busfahrt an sich war eigentlich relativ okay bis auf die kleine Magendarm Aktion des Mädchens aus dem Bus. Kaum sind wir nach der 16-stündigen Fahrt im Camp eingetroffen empfing uns direkt sehr freundlich der Mann mit dem blauen Hut. Wir liefen sehr fröhlich und voller Erwartungen, durch den Campingplatz in Richtung unseres Camps. Der Campingplatz sah auf den ersten Blick sehr schön aus und war mit sehr vielen Spaßanlagen ausgestattet. Wir liefen auch an einem sehr coolen Gym vorbei und Dorian sagte direkt: „Ah, geil Digger, hier kann man trainieren. Digger.“ Doch direkt danach zerstörte der Mann mit dem blauen Hut all unsere Hoffnungen und erklärte uns dass wir all diese coolen Anlagen auf dem Campingplatz nicht nutzen dürfen. Dorian verbesserte sich selbst daraufhin mit „Ah Scheiße, Digger doch nicht Digger.“

Trotzdessen, dass er dadurch etwas unsere Vorfreude zerstört hatte, wollten wir dennoch das Beste daraus machen. Doch diesen Ehrgeiz zerstörte der Mann mit dem blauen Hut dann jedoch komplett, als er bei unserer Einführung ins Camp erklärte, dass hier überall Magendarm herum geht und hier alle möglichen Leute alles voll kotzen und scheißen. Komplett angeekelt gingen wir dann zu unseren winzigen, von Insekten befallenen Zelten und ruhten uns etwas aus.

Abends gingen wir noch etwas essen und fielen dann komplett vom Hocker als wir die unbezahlbare Wucherpreise erblickten. Drei Euro für ein Eis und zwölf Euro für ein Burger.

Am nächsten Morgen standen wir um 9:00 Uhr auf und freuen uns auf ein leckeres Frühstück. Wiedermal verging uns ganz schnell das Lächeln, als wir erfuhren, dass wir von nun jeden Tag Baguette mit dem gleichen räudigen Aufstrich essen müssen. Dieses eher weniger fabelhafte Essen mussten wir dann frecher Weise trotz der bezahlten Vollpension zum Mittagessen essen, was uns allen eher weniger gefiel.

Danach freuten wir uns auf eine Abkühlung am Strand. Doch auch das war nicht wie wir es uns erhofften, denn zwischen uns und dem Strand lag eine enorm steile Düne, welche wir bei brutaler Hitze hoch klettern mussten. Doch als dieses enorme und auf ersten Blick unüberwindbare Hindernis dann doch überwunden war erblickte uns eine sehr schöne Aussicht auf das türkisfarbene Meer. Danach mussten wir mit einem 10 kg schweren Surfbrett 30 Minuten lang durch gefühlten Treibsand zum perfekten Surfspot laufen. Ein weiterer Pluspunkt welcher unseren Aufenthalt wesentlich verbesserte waren unsere drei coolen Surftrainer Philipp, Clemens und MJ. Sie erklärten uns geduldig die Grundlagen des Surfens und gaben uns jeden Tag hilfreiche Tipps auch wenn sich die Theoriestunde teilweise sehr unnötig und eher uninteressant anfühlten. Außerdem war die Strömung jeden Tag unterschiedlich stark, wodurch sich auch jede Surfstunde anders anfühlte und wir immer wieder neue Erfahrungen sammeln konnten. Das Surfen hat sehr viel Spaß gemacht, auch wenn es sich wie ein Kampf zwischen uns und den Wellen anfühlte an den Tagen an dem die Strömung stärker war als Dorian nach dem er endlich trainieren konnte digger.

Am Abend erwartete uns dann eines der wenigen wirklich guten Sachen vom Campingplatz, das Abendessen von Chefkoch Riton.

Am nächsten Morgen war’s dann wie jedes Mal das gleiche billige Baguette mit dem gleichen räudigen Aufstrich und vom Tagesablauf her immer dasselbe.

Am Abend erwartete uns jedoch die kurioseste Person des Camps. Er, Sie oder Es war der Nachtwächter des Camps und stellte sich anfangs unlustiger Weise unter einem Frauen Namen vor welchen wir leider nicht nennen dürfen. Er/Sie/Es Stresste jeddoch kurz danach unsere 2 Lausbuben Milan und Dorian an weil sie ihn bei diesem Namen nannten, wie Er/Sie/Es sich vorstellte. Nach kurzer Auseinandersetzung wollten Dorian und Milan jeddoch weg von diesem 3-Käsehoch Nachtwächter, doch dieser/diese konnte nicht loslassen und rannte Ihnen den ganzen Abend nach und belästigte Sie unter dem Vorwurf, dass sie anscheinend zu laut lachten.

Am nächsten Tag rannte dieser nicht erwähnbare Name direkt zu Camp Mama, petzte ihr alles und erfand noch viele Sachen dazu. Das gesamte OHG bekam dann ungerechter Weise eine gelbe Karte.

Doch wir genossen trotz der unzähligen Einschränkungen die letzten Tage unseres Aufenthalts. Insgesamt waren wir aber eine wirklich coole und humorvolle Gruppe und hatten sowohl beim Surfen als auch beim abkotzen über das Frühstück einen Riesenspaß in unserem Aufenthalt in Frankreich.

Bericht von Nicolas Faust Kursstufe 1